© Dr. Th. J. Henning 2011/17 Made with Xara Ganzheitliche Medizin - Psychosomatik Dies ist auch der Grund, warum in der Frühphase von psychotherapeutischer Arbeit heute auch die   Notwendigkeit zur psychoedukativen ("die Seele erziehenden") Vorgehensweise, zum Wohle des   Patienten und zum besseren Verständnis des für ihn eingeschlagenen Weges, notwendig ist. Diese   spezifischen Aufklärungen müssen aber vom Therapeuten so gehalten werden, dass der Patient   einerseits ein größeres Verständnis bekommt, andererseits nicht zu sehr zurückschreckt über die   Vorgehensweisen und Methoden, die das einzelne Verfahren anbietet.   Hier wird vom Therapeuten eine hohe Sensibilität abverlangt, damit dieser Teil nicht in ein Zuviel   ausartet und dann gegebenenfalls das Therapiebündnis zum neuen Patienten zerstört, andererseits   nicht in einer "Oberlehrer-haften" Art das Wissen vermittelt wird, das den Patienten dann gänzlich   verstört und zum Abbruch der therapeutischen Beziehung führt. Wie in so vielen Bereichen des   Lebens ist auch hier das Maß das Ziel aller Dinge.  Als eines der wichtigsten Ziele am Beginn einer Therapie sehe ich das Aufbauen einer persönlichen   Beziehung, die sicherlich in einem  empathischen Raumgeben für die Belange und Bedürfnisse des   Patienten zunächst gipfeln muss. Hierunter versteht man nicht das uneingeschränkte Rechtgeben   oder das Nach-dem-Mund-Reden des Patienten, sondern die zugewandte Aufmerksamkeit des   fachlich kompetenten Partners in der Aufarbeitung einer schweren Lebenskrise. Hier ist sowohl der   Wohlfühl-Faktor in einer Praxis, aber auch das Gefühl des persönlichen Aufgehobenseins im   therapeutischen Miteinander für die Ausbildung einer therapeutischen Beziehung unbedingt   erforderlich.   Ambulante Psychotherapie nach modernen Kriterien Fortsetzung